Entgelttransparenzgesetz

 Information 

Nach langem politischen Tauziehen ist am 06.07.2017 das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen – kurz: Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) – in Kraft getreten. Dadurch sollen die nach wie vor weit verbreiteten Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern beseitigt und verhindert werden.

1. Ausgangslage und Ziel des Gesetzes

Seit über 60 Jahren ist eine geschlechtsbezogene Diskriminierung beim Entgelt europarechtlich unzulässig. Statistisch gesehen liegt das durchschnittliche Bruttogehalt von Frauen aber heute in Deutschland immer noch 21 Prozent unter dem von Männern. Dies liegt auch daran, dass typische Frauenberufe schlechter bezahlt werden, Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind, Frauen häufiger familienbedingte Auszeiten haben oder in Teilzeit arbeiten. Aber selbst bei gleicher formaler Qualifikation und im Übrigen gleichen Merkmalen beträgt der statistische Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2016 immer noch 7 Prozent.

Diese nach wie vor bestehende, geschlechtsbezogene Entgeltlücke soll in Zukunft geschlossen


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