Leistungs- und Verhaltenskontrolle - Low-Performer

 Normen 

§ 102 Abs. 3 BetrVG

§ 167 SGB IX

 Information 

1. Begriff

Ein Grund für die Durchführung von Leistungskontrollen kann für Unternehmen die Identifizierung von sog. Low Performern sein. Als Low Performer bezeichnet man leistungsschwache Mitarbeiter - also Mitarbeiter, dessen Arbeitsleistungen unterdurchschnittlich sind.

Einem Arbeitnehmer, dessen Leistung nicht bzw. nicht mehr den Anforderungen entspricht, kann jedoch nicht ohne weiteres gekündigt werden. Denn immerhin handelt es sich um ein Arbeitsverhältnis, in dem der Mitarbeiter nur seine Arbeitsleistung und nicht wie bei einem Werkvertrag einen bestimmten Arbeitserfolg schuldet.

Bevor der Arbeitgeber zu arbeitsrechtlichen Maßnahmen greifen kann, muss er daher zunächst versuchen herauszufinden, worin die Gründe für die schlechten Leistungen bzw. einen Leistungsrückgang liegen und gegebenenfalls nach Abhilfemöglichkeiten suchen.

2. Ursachen für Leistungsminderung

Als mögliche Ursachen für Leistungsminderung können beispielsweise folgende Umstände und Situationen in Frage kommen:

  • Der Arbeitnehmer hatte von Beginn


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