Arbeitszeit - vertragliche Regelung

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber muss sich bei der vertraglichen Regelung von Arbeitszeit sowohl am Arbeitszeitgesetz - ArbZG - als auch an anderen Arbeitnehmer-Schutzvorschriften orientieren. Die ArbZG-Bestimmungen enthalten allerdings keine Vorgaben zur konkreten individuellen Vertragsarbeitszeit von Arbeitnehmern. Das ArbZG legt Höchstarbeitszeiten fest: in der Regel nicht mehr als acht Stunden am Werktag und nicht mehr als 48 Stunden in der Woche. Während es nach dem ArbZG durchaus zulässig ist, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine 48-Stunden-Woche vereinbaren, sehen die Branchentarifverträge regelmäßig deutlich darunter liegende Wochenarbeitszeiten vor: die 35- oder 37,5-Stunden-Woche ist da keine Seltenheit.

Praxistipp:

Die 48-Stunden-Woche ist selbst in tariflosen Betrieben mehr Theorie denn gelebte Arbeitswelt. Die 40-Stunden-Woche scheint auch in Betrieben, die keiner Tarifbindung unterliegen, ein vernünftiger und praktikabler Ansatz zu sein. Erzwungen werden kann die 40-Stunden-Woche in tariflosen Betrieben allerdings auch durch den Betriebsrat nicht. Er bestimmt nach


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