Auslandsentsendung

 Information 

1. Allgemeines

Durch die zunehmende Globalisierung werden viele Unternehmen international aktiv. Daher ist es auch bei kleinen und mittelständischen Betrieben an der Tagesordnung, dass Mitarbeiter vorübergehend im Ausland eingesetzt werden. In diesem Fall ist eine Vielzahl von arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten zu beachten. Lesen Sie, was in diesem Zusammenhang wichtig ist.

Die Mitgliedsstaaten der EU haben sich auf eine Reform der Entsenderichtlinie geeinigt. Arbeitnehmer sollen damit besser vor Lohn- und Sozialdumping geschützt werden. Die Reform sieht insbesondere vor:

  • Es gilt das Prinzip des gleichen Lohnes für die gleiche Arbeit am gleichen Ort;

  • es wird festgelegt, welche Lohnzuschläge auf die Vergütung angerechnet werden dürfen und welche nicht;

  • grundsätzlich soll nach zwölf Monaten mit wenigen Ausnahmen das gesamte Arbeitsrecht des Gastlandes gelten; eine Verlängerung für 6 Monate ist möglich;

  • Reise-, Verpflegungs- oder Unterbringungskosten dürfen nicht von der Vergütung des Mitarbeiters abgezogen werden;

  • der Grundsatz der Gleichbehandlung


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