Insolvenzsicherung - Betriebliche Altersversorgung

 Information 

1. Allgemeines

Um den Beziehern und Anwärtern auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung auch in der Insolvenz des Trägers der Insolvenzsicherung (unmittelbare Versorgungszusage des Arbeitgebers, Direktversicherung, Unterstützungskasse oder Pensionsfonds) die Erfüllung ihrer Ansprüche zu sichern, wurde mit dem "Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung" ein besonderer Insolvenzschutz für diese Ansprüche geschaffen (§§ 7 ff. BetrAVG).

Insolvenzgesichert sind die Versorgungsleistungen von (ehemaligen) Arbeitnehmern, bei denen der Versorgungsfall bereits eingetreten ist, sowie die Ansprüche jener Arbeitnehmer, die eine unverfallbare Versorgungsanwartschaft (§ 1b BetrAVG) haben.

Unverfallbar ist eine Anwartschaft,

  • wenn das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versicherungsfalles, jedoch nach Vollendung des 25. Lebensjahres endet und die Versorgungszusage zu diesem Zeitpunkt mindestens fünf Jahre bestanden hat oder

  • wenn er aufgrund einer Vorruhestandsregelung ausscheidet und ohne das vorherige Ausscheiden die Wartezeit und die sonstigen Voraussetzungen für den Bezug von Leistungen der betriebliche


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