Kündigungsschutzprozess - Vertretung

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber kann sich in einem Kündigungsschutzprozess vor dem Arbeitsgericht selbst vertreten. Die maßgeblichen ArbGG-Bestimmungen sehen erstinstanzlich keinen Vertretungszwang vor. Das ist zwar recht kundenfreundlich gedacht, bringt dem Arbeitgeber aber nur bedingt Vorteile. Er spart zwar die Anwaltskosten, wenn er sich selbst vertritt, verliert aber möglicherweise den Kündigungsrechtsstreit oder kommt mit einem schlechten Vergleich aus dem Prozess. Das passiert ihm bei einer fachkundigen Prozessvertretung nicht.

Praxistipp:

Die Frage, ob es besser ist, einen Rechtsanwalt oder einen Verbandsvertreter mit der Interessenwahrnehmung im Kündigungsrechtsstreit zu beauftragen, lässt sich nicht generell beantworten. Es gibt schlechte Anwälte und es gibt schlechte Verbandsvertreter. Vieles hängt auch davon ab, ob die Chemie zwischen Partei und Bevollmächtigtem stimmt. Im Zweifel sollte man sich für den anwaltlichen Rechtsdienstleister entscheiden.

Die Vertretung einer Partei erfolgt in


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