Kündigungsschutzprozess - Versäumnis

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber ist bisweilen etwas zurückhaltend, wenn er sich in einem Kündigungsschutzprozess vor Gericht verantworten muss. Die Arbeitsgerichte ordnen trotzdem in vielen Fällen ausdrücklich sein persönliches Erscheinen an (§ 51 ArbGG). Das soll u.a. gewährleisten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer "an den Tisch zu bekommen", um so auf eine gütliche Einigung hinzuarbeiten. Rechtlich kann zwar niemand zu einem Vergleich gezwungen werden. Tatsächlich ist er aber oft die sinnvollere Möglichkeit, einen Kündigungsrechtsstreit samt Arbeitsverhältnis zu beenden.

Praxistipp:

Der Kündigungsschutzprozess ist meistens ein Geben und Nehmen. Kündigung und Rechtsstreit belasten beide Parteien - die eine mehr, die andere weniger. Je länger so ein Kündigungsrechtsstreit dauert und je heftiger die Parteien ihre Auseinandersetzung führen, desto schwieriger wird es am Ende, zu einer Lösung zu kommen, von der beide Parteien etwas haben. Ein schneller Vergleich im


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?