Kündigungsschutz - andere Unwirksamkeitsgründe

 Information 

1. Allgemeines

Der gesetzliche KSchG-Kündigungsschutz bezieht sich auf die im KSchG genannten Kündigungsgründe. Die Arbeitgeberkündigung muss im KSchG-Anwendungsbereich betriebs-, personen- oder verhaltensbedingt sein. Das Arbeitsrecht kennt aber nicht nur KSchG-Gründe, die eine Kündigung unwirksam machen. Eine erfolgreiche Arbeitgeberkündigung muss etliche Hürden nehmen, angefangen beim Schriftformerfordernis bis hin zum wirksamen Zugang. Und dann dürfen selbstverständlich auch besondere Kündigungsbeschränkungen und -verbote nicht außer Acht gelassen werden (s. dazu das Stichwort Kündigung - personenbedingt: besonderer Kündigungsschutz).

Praxistipp:

Es genügt nicht, vor einer Kündigung bloß die drei KSchG-Kündigungsgründe zu prüfen. Wer die Kündigung eines Mitarbeiters erfolgreich durchbringen will, muss auf viele andere Unwirksamkeitsgründe achten. So kann eine ansonsten sozial gerechtfertigte betriebsbedingte Kündigung beispielsweise an der fehlerhaften Anhörung des Betriebsrats scheitern oder eine personenbedingte eines Schwerbehinderten


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