Kündigungsschutzklage - Klagefrist

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber soll nach Ausspruch einer Kündigung möglichst schnell Klarheit darüber haben, ob das Arbeitsverhältnis beendet ist oder seine Kündigung angegriffen wird. Die ultimative Klarheit verschafft ihm § 4 Satz 1 KSchG. Das Gesetz verpflichtet Arbeitnehmer, sich innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung - und das unabhängig von ihrem möglichen Unwirksamkeitsgrund - gegen die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses mit einer Kündigungsschutzklage zu wehren.

Praxistipp:

Arbeitnehmer müssen ihre Kündigungsschutzklage, wenn sie die Kündigung für sozial ungerechtfertigt (§ 1 Abs. 2 KSchG) oder aus einem anderen Grund für unwirksam halten, zwingend innerhalb der 3-wöchigen KSchG-Klagefrist erheben. Tun sie das nicht, gilt ihre Kündigung über § 7 KSchG als von Anfang an wirksam.

Die Berechnung der Klagefrist erfolgt nach den §§ 186 ff. BGB. Der Tag des Zugangs zählt


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