Kündigungsschutz - Änderungskündigung

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter über eine Änderungskündigung umzugestalten. Die Änderungskündigung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Das Änderungsangebot und die Kündigung. Beide müssen einen Bezug zueinander haben. Das Arbeitsverhältnis endet, wenn der Arbeitnehmer nicht bereit ist, es zu den geänderten Arbeitsbedingungen fortzusetzen. Ob die Änderung seiner Arbeitsbedingungen sozial gerechtfertigt ist, kann der Arbeitnehmer im Wege einer Änderungsschutzklage prüfen lassen.

Praxistipp:

Was bei einer Änderungskündigung nie vergessen werden darf: Sie greift in den Bestand des Arbeitsverhältnisses ein. Und Arbeitnehmer müssen nicht jeden Eingriff in ihren Arbeitsvertrag hinnehmen. Will der Arbeitgeber mehr ändern, als erforderlich ist, beispielsweise das vertraglich vereinbarte Arbeitsentgelt seines Mitarbeiter reduzieren, ist das arbeitsrechtlich nur unter ganz engen Voraussetzungen zulässig.

Wie eine "normale" Kündigungsschutzklage setzt auch die


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