Kündigungsschutz - tarifvertraglicher

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber muss bei einer Kündigung nicht nur die KSchG-Bestimmungen beachten. Die Grenzen werden ihm durch Tarifverträge bisweilen noch viel enger gezogen. Das kann beispielsweise eine Kündigungsbeschränkung für ältere oder/und langjährig beschäftigte Mitarbeiter sein. In anderen Fällen schließen Tarifverträge "nur" betriebsbedingte Kündigungen aus oder knüpfen ihre tarifrechtliche Zulässigkeit an die Zahlung einer Abfindung.

Praxistipp:

Arbeitnehmer müssen ihren tarifvertraglichen Kündigungsschutz rechtzeitig geltend machen und gerichtlich einfordern. Tun sie das nicht, erfasst die Fiktionswirkung des § 7 KSchG auch tarifliche Regelungen als Unwirksamkeitsgrund. Eine Ausnahme liefert § 6 KSchG: Hat der Arbeitnehmer rechtzeitig innerhalb der 3-Wochen-Frist des § 4 Satz 1 KSchG Klage erhoben, "kann er sich in diesem Verfahren bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zur Begründung der Unwirksamkeit der Kündigung auch auf innerhalb der Klagefrist nicht


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