Kündigungsschutz - gesetzlicher

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitnehmer ist im Idealfall mehrfach gegen Kündigungen geschützt. Die Beendigung seines Arbeitsverhältnisses kann zum einen KSchG-widrig sein. Das Arbeitsverhältnis kann zum anderen durch einen besonderen Kündigungsschutz gesichert sein. Arbeitgeber müssen vor einer erfolgreichen Kündigung alle möglichen Kündigungsbeschränkungen berücksichtigen.

Praxistipp:

Der besondere Kündigungsschutz knüpft in der Regel an eine bestimmte persönliche Eigenschaft oder an eine bestimmte Funktion an. Er greift in der Regel vom allgemeinen Kündigungsschutz unabhängig. Daher ist es zweckmäßig, vor einer Kündigung zunächst den besonderen Kündigungsschutz zu prüfen und erst danach den allgemeinen. Greift bereits der erste, kommt es auf den nachrangigen allgemeinen Kündigungsschutz gar nicht mehr an.

Der allgemeine Kündigungsschutz verlangt eine Mindestbetriebszugehörigkeit und eine Mindestbetriebsgröße. Ist das KSchG nicht anwendbar, braucht die Kündigung des Arbeitgebers nicht


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