Kündigungsschutz - Nebentätigkeit

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber darf eine Nebentätigkeit nur verbieten, wenn sie seine betrieblichen Interessen berührt. Die Arbeitnehmer können in ihrer Freizeit tun und lassen, was sie wollen. Das Grundrecht der Berufsfreiheit aus Art. 12 Abs. 1 GG gibt ihnen auch das Recht, in ihrer freien Zeit einer Nebenbeschäftigung nachzugehen. Haupt- und Nebenbeschäftigung sind zwei "echte" Arbeitsverhältnisse. Und in jedem dieser Arbeitsverhältnisse kann ein Arbeitnehmer Kündigungsschutz haben, wenn die Voraussetzungen der §§ 1 Abs. 1 u. 23 Abs. 1 KSchG - Mindestbeschäftigungsdauer und Mindestbetriebsgröße - vorliegen.

Praxistipp:

Der Informationsfluss vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber ist oft unzulänglich und der Arbeitgeber kann in vielen Fällen gar nicht feststellen, ob sein Mitarbeiter eine Nebentätigkeit ausübt und welche Auswirkungen diese Nebentätigkeit auf das bei ihm bestehende Arbeitsverhältnis hat. Hier bejaht


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