Auszubildende - Probezeit

 Information 

1. Allgemeines

Der Gesetzgeber verlangt für Berufsausbildungsverhältnisse von Rechts wegen eine Probezeit. Die Regelung in § 20 BBiG ist zwingend. Das Gesetz darf nicht unterlaufen werden. Es steht den Parteien nur frei, im vorgegebenen Rahmen ihre individuelle Dauer der Probezeit zu vereinbaren.

Praxistipp:

Die Probezeit soll dem Ausbilder dazu dienen, die Geeignetheit des Auszubildenden für den Ausbildungsberuf festzustellen und sich zudem ein Bild darüber zu machen, ob er von seiner Art und seiner Person her in den Betrieb passt. Im Normalfall kann man bereits nach wenigen Wochen die Entscheidung treffen, ob der Auszubildende "passt". Während der Probezeit ist eine Trennung noch ohne Probleme möglich, danach nur, wenn der Ausbilder dafür einen wichtigen Grund hat. Die Chance Probezeitkündigung gibt es nur einmal - und bestimmte fachliche und persönliche Defizite lassen sich nicht beheben. Das spricht


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