Kündigungsschutz - Wartezeit

 Information 

1. Allgemeines

Der Gesetzgeber bietet Arbeitnehmern mit dem Kündigungsschutzgesetz - KSchG - ein Mittel gegen sozial ungerechtfertigte Kündigungen. Die KSchG-Bestimmungen setzen für diesen Kündigungsschutz in § 1 Abs. 1 jedoch eine Wartezeit voraus. Das heißt, unabhängig von den sonstigen Anforderungen des KSchG hat kein Arbeitnehmer nach den §§ 1 ff. KSchG Kündigungsschutz, "dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung" noch nicht "länger als sechs Monate bestanden hat". Die Vertragspartner können die sechs Monate zwar abkürzen - dürfen die gesetzliche Wartezeit aber nicht verlängern.

Praxistipp:

Die 6-Monats-Frist ist eine magische Grenze - die oft versäumt wird. Ein plötzlicher Auftragsschub, ein nicht vorhersehbarer Arbeitskräftemangel oder die bloße Unentschlossenheit des Arbeitgebers können Gründe für dieses Versäumnis sein. Das Motiv für die Weiterbeschäftigung eines Mitarbeiters


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