Checkliste - Whistleblowing: Allgemeines

 Arbeitshilfe 

Als Whistleblowing wird die Weitergabe eines im Unternehmen begangenen Verstoßes an Stellen in- oder außerhalb des Unternehmens bezeichnet.

Beispiel:

Ein Mitarbeiter erfährt von dem Verrat von Geschäftsgeheimnissen eines Vorgesetzen/Kollegen an den Mitbewerber und informiert die Geschäftsführung.

Beispiel:

Ein Mitarbeiter informiert das Amt für Arbeitsschutz über die im Unternehmen nicht eingehaltenen Sicherheitsanforderungen.

Anhand dieser Checkliste können Sie prüfen, ob das Whistleblowing für einen Arbeitnehmer zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führt:

1. Rechtsgrundlage

  • Nicht gesondert geregelt.

  • Die Grundsätze wurden von der Rechtsprechung festgesetzt.

2. Grundsätze

  • Der Arbeitnehmer muss vor der Einschaltung unternehmensexterner Stellen eine innerbetriebliche Klärung suchen.

  • Diese Pflicht gilt nicht in den folgenden Fällen:

    • Der Arbeitnehmer würde sich ohne die Anzeige selbst in die Gefahr der Strafverfolgung bringen.
    • Es handelt sich um schwerwiegende Straftaten bzw. die Pflichtverletzung/Tat wurde von dem Arbeitgeber selbst verübt.
    • Mit einer innerbetrieblichen Klärung ist nicht zu rechnen.

3. Rechtsfolge

Sanktionen


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?