Zeugnis - Zwischenzeugnis

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber ist erst zum Ende des Arbeitsverhältnisses verpflichtet, seinem Mitarbeiter ein Zeugnis zu erteilen. Die besonderen Umstände des Einzelfalls verlangen es allerdings manchmal, dass ein Arbeitnehmer schon vorzeitig ein Arbeitszeugnis braucht. Das kann zum Beispiel bei einem bevorstehenden Arbeitgeberwechsel oder bei Übertragung eines neuen Aufgabenbereichs der Fall sein. Hier muss einem Arbeitnehmer das Recht auf ein Zwischenzeugnis zustehen.

Praxistipp:

Arbeitgeber machen oft den Fehler, das Zwischenzeugnis zu gut auszustellen. Sie wollen damit erreichen, dass ihr Arbeitnehmer schneller eine neue Stelle bekommt und sie ihn so auf günstige Weise los werden. Das geschönte Zeugnis kann sich allerdings, wenn es mit dem Wegbewerben nicht klappt, nachteilig auswirken: Kündigt der Arbeitgeber dann irgendwann, muss er sich beim Schlusszeugnis grundsätzlich an den Text des Zwischenzeugnisses halten. Ohne Grund darf er von den dort getroffenen Beurteilungen nicht mehr


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