Mutterschutz - Schutzvorschriften

 Information 

1. Mutterschutzgesetz

Zum Schutz vor gesundheitlichen Gefährdungen der werdenden und der stillenden Mutter hat der Arbeitgeber die Schutzvorschriften des MuSchG zu beachten.

Zunächst hat der Arbeitgeber die zuständigen Behörden unverzüglich von der Mitteilung über die Schwangerschaft zu unterrichten (§ 27 Abs. 1 MuSchG). Die Behörden sind auch darüber zu informieren, wenn die Frau stillt, es sei denn, es erfolgte bereits eine Information über sie Schwangerschaft. Eine Weitergabe der Schwangerschaftsmitteilung an Dritte darf dagegen nicht erfolgen.

Der Arbeitgeber hat weiterhin nicht nur werdende oder stillende Mütter über mögliche Gesundheitsgefahren zu unterrichten, sondern alle - auch die nicht schwangeren - Arbeitnehmerinnen des Betriebes und auch - falls vorhanden - den Betriebs- bzw. Personalrat. Die Unterrichtung kann formlos erfolgen, z.B. durch einen entsprechenden Aushang am schwarzen Brett. Jedoch muss der Arbeitgeber die allgemeine Kenntnis seiner Mitarbeiterinnen über mögliche Gefährdungen sicherstellen. In größeren Betrieben wird daher oft


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