Geringfügige Beschäftigung - Arbeitsrecht

 Information 

1. Allgemeines

Der geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer wird im Erwerbsleben oft (ungewollt) als Arbeitnehmer zweiter Klasse gesehen - und von Arbeitgebern und Personalern auch so behandelt. Die Ansprüche und Rechte, die jedem Vollzeitmitarbeiter zustehen, werden ihm vielfach vorenthalten. Das wird sich - zeigt die anhaltende Praxis - trotz allen politischen Reformstrebens auch in Zukunft wohl nicht ändern. Tiefe Unkenntnis und falsches Denken sind in diesem Beschäftigungssektor allerdings auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite verbreitet.

Praxistipp:

Wer als Arbeitgeber geringfügig entlohnt oder geringfügig kurzfristig Beschäftigte einstellen möchte, sollte sich zuvor sorgfältig überlegen, ob das betriebswirtschaftlich und unternehmerisch wirklich sinnvoll ist. Arbeitsrechtlich gibt es bei diesen Beschäftigten keine Privilegien. Sie sind Arbeitnehmer wie alle anderen Arbeitnehmer – sie haben nur im Steuer- und Sozialversicherungsrecht eine Sonderstellung. Und das allein führt nicht dazu, dass Minijobber weniger Rechte (bzw. Pflichten) haben als ihre vollzeitbeschäftigten


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