Lohnpfändung - Drittschuldner

 Information 

Bei Pfändung einer (Lohn)Forderung sind immer drei Personen beteiligt. Das ist der Gläubiger, der einen vollstreckbaren Titel vor Gericht erstritten hat. Aus diesem Titel kann er von seinem Schuldner eine bestimmte Zahlung verlangen. Zahlt der Schuldner nicht, kann der Gläubiger die Zwangsvollstreckung einleiten. Mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss pfändet er eine Forderung, die seinem Schuldner zusteht; sein Schuldner ist somit der Gläubiger dieser Forderung. Die Person, die diese Forderung dem Schuldner schuldet, ist die dritte beteiligte Person, der Drittschuldner. Der Drittschuldner ist nach erfolgtem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss verpflichtet, die Forderung an den Gläubiger auszuzahlen.

Ist der Schuldner Arbeitnehmer und pfändet der Gläubiger dessen Lohnforderung, wird der Arbeitgeber zum Drittschuldner. Mit der Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses sind für den Arbeitgeber als Drittschuldner Rechte und Pflichten verbunden:

  1. Nach § 840 ZPO beginnt die Erklärungsfrist zu


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?