Mutterschutz - Arbeitsplatzschutz

 Information 

1. Allgemeines

Anspruch auf Schutz ihres Arbeitsplatzes haben nach der Gesetzesreform des MuSchG zum 01.01.2018 nicht nur Arbeitnehmerinnen, sondern auch:

  • Frauen in betrieblicher Berufsbildung und Praktikantinnen i.S.d. § 26 BBiG sowie

  • Schülerinnen und Studentinnen, soweit die jeweilige Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf von Ausbildungsveranstaltungen verpflichtend vorgibt,

  • Teilnehmerinnen des Jugend- bzw. Bundesfreiwilligendienstes,

  • Frauen mit einer Behinderung, die in einer Behindertenwerkstatt beschäftigt sind,

  • Entwicklungshelferinnen,

  • Frauen, die in Heimarbeit tätig sind,

  • Hausangestellte und

  • Arbeitnehmerähnliche Selbstständige

Eine schwangere Frau soll ihrem Arbeitgeber gem. § 15 Abs. 1 MuSchG ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald sie weiß, dass sie schwanger ist. Mit der Mitteilung über die Schwangerschaft gegenüber dem Arbeitgeber setzt ein besonderer Arbeitsplatzschutz ein. Für die Arbeitnehmerinnen besteht nach dem MuSchG keine zwingende Pflicht zur Mitteilung über die Schwangerschaft, allerdings nach der Rechtsprechung des BAG eine sehr dringende,


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