Berufung - Kosten

 Information 

1. Grundsatz

Im Verfahren vor den Arbeitsgerichten gibt es nach Maßgabe des § 12a Abs. 1 ArbGG keine Verpflichtung der unterlegenen Partei, die Prozesskosten des Gegners zu erstatten. Jede Partei trägt ihre Kosten daher in der Regel selbst. Die Gerichtskosten werden nach allgemeinen Grundsätzen verteilt (§§ 91 ff. ZPO). Erst im zweitinstanzlichen Verfahren muss der Verlierer die außergerichtlichen Kosten des Gegners übernehmen. Die Einlegung einer Berufung will daher gut überlegt sein. Neben den eigenen Anwaltskosten zahlt die unterlegene Partei auch noch die des Prozessgewinners.

2. Die Gerichtskosten

Die Kosten des Berufungsverfahrens vor dem Landesarbeitsgericht ergeben sich aus § 3 Abs. 2 Gerichtskostengesetz (GKG) und dem Verzeichnis der Anlage 1 zum GKG. Nach der laufenden Nummer 8220 beträgt die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren im Allgemeinen das 3,2-fache der normalen Gebühr. Die Gebühr für


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