Berufung - Anschlussberufung

 Information 

Wer einen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht verliert, hat die Möglichkeit, gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung einzulegen (Berufung - Allgemeines). So wird - je nach Parteistellung im Ausgangsverfahren - aus dem Kläger oder dem Beklagten der Berufungskläger. Es gibt aber auch Fälle, in denen beide Parteien durch das Urteil des Arbeitsgerichts beschwert sind. Dann hat auch die andere Partei die Möglichkeit, dieses Urteil anzugreifen. Der Gegner des Berufungsführers - der Berufungsbeklagte - kann dann ebenfalls einen Berufungsantrag stellen - oder sich der gegnerischen Berufung einfach nur anschließen (§ 524 ZPO).

1. Anschluss an die Hauptberufung

Der Berufungsbeklagte kann sich der Berufung anschließen, auch wenn er vorher auf dieses Rechtsmittel verzichtet hat oder wenn für ihn die Berufungsfrist verstrichen ist (§ 524 Abs. 1 Satz 1 und § 524 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Beispiel:

Telefonistin Tanja verklagt die


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