Aushilfskräfte - Beschäftigungsmöglichkeiten

 Information 

1. Allgemeines

Der kurzfristige Beschäftigungsbedarf ist das prägende Kennzeichen von Aushilfsarbeitsverträgen. Er ist, wenn es um die Ausgestaltung der konkreten Beschäftigung geht, die tragende Komponente. Wie der Aushilfsarbeitsvertrag dann in die Praxis umgesetzt wird, bleibt den Vertragsparteien überlassen. Folgende Beschäftigungsmöglichkeiten haben sich etabliert:

2. Vollzeit- und Teilzeitarbeitsverhältnisse

Die Beschäftigung als Aushilfskraft kann in Voll- oder Teilzeitarbeit erfolgen. Vollzeitarbeitnehmer ist, wer die tarifliche oder betriebliche Regelarbeitszeit leistet. Teilzeitarbeitnehmer ist, wer weniger als die tarifliche oder betriebliche Regelarbeitszeit leistet (vgl. dazu die Definitionen in § 2 TzBfG).

Beispiel:

Das "Schwarze Rössl", ein beliebtes Ausflugslokal am Wolfmannssee, stellt einige Kellner für die Hauptsaison in den Monaten Juni bis September ein. Diese "Aushilfskellner" arbeiten in der Woche die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit von 48 Stunden. Sie werden wegen des Ausflugsbetriebs sowohl samstags als auch an Sonntagen eingesetzt. Ihre


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