Arbeitnehmerüberlassung - Mitteilungspflichten

 Information 

1. Verleiherpflichten

Um die Kontrolle der Bundesagentur für Arbeit zu gewährleisten, hat der Verleiher eine Vielzahl von Meldepflichten:

  • Der Verleiher hat unaufgefordert die Verlegung, Schließung oder Errichtung von Betrieben, Betriebsteilen oder Nebenbetrieben anzuzeigen, soweit diese die Ausübung der Arbeitnehmerüberlassung zum Gegenstand haben, § 7 Abs. 1 AÜG

  • Der Verleiher hat alle Auskünfte zu erteilen, die zur Durchführung des Gesetzes erforderlich sind. Die Auskünfte sind wahrheitsgemäß, vollständig, fristgemäß und unentgeltlich zu erteilen. Auf Verlangen sind die Geschäftsunterlagen vorzulegen, § 7 Abs. 2 AÜG

  • Der Verleiher hat in begründeten Einzelfällen der Erlaubnisbehörde zu gestatten, die Geschäftsräume zu betreten. Durchsuchungen können erst nach Anordnung des Amtsgerichts erfolgen.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) verlangt vom verleihenden Arbeitgeber, den wesentlichen Inhalt des Arbeitsverhältnisses spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen, § 11 AÜG i.V.m. § 2 Abs. 1 Satz 1 NachwG.


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