Anwesenheitsprämie - Kürzungsmöglichkeiten

 Information 

Der Zweck von Anwesenheitsprämien ist die Sicherstellung des besetzten Arbeitsplatzes. Die Möglichkeiten, die zu einem Arbeitsausfall führen, sind schier unendlich. Das reicht von Arbeitsunfähigkeit bis Zuspätkommen. Es sind also genügend Ansatzpunkte da, Arbeitnehmern eine motivationsfördernde Prämie zu zahlen.

1. Krankheit

Der alte Streit, ob Anwesenheitsprämien überhaupt zulässig sind und gerade im Krankheitsfall eine Möglichkeit besteht, versprochene Leistungen zu kürzen oder zu streichen, ist spätestens seit Einführung des § 4a ins EFZG beigelegt. Das grundsätzliche Recht des Arbeitgebers, Anwesenheitsprämien zu versprechen und wieder einzuschränken oder wegzunehmen, wird von § 4a EFZG vorausgesetzt.

2. Weitere Fälle unverschuldeter Abwesenheit

Der neben der Arbeitsunfähigkeit wichtigste Tatbestand unverschuldeter Ausfallzeiten ist Urlaub. Ansprüche auf Urlaub stammen aus dem BUrlG, aus Tarifverträgen, dem Individualarbeitsvertrag und anderen möglichen Rechtsgrundlagen. Will man einen Mitarbeiter zwingen, durch Vereinbarung einer Anwesenheitsprämie auf seine Urlaubsansprüche


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