Arbeitsunfähigkeit - Bundesagentur für Arbeit

 Information 

1. Allgemeines

Der arbeitsunfähige Arbeitnehmer kann arbeitslos oder ein arbeitsloser Arbeitnehmer kann arbeitsunfähig werden. Die SGB-Vorschriften lassen beide nicht im Stich. Das Sozialrecht zieht aber wesentlich engere Voraussetzungen für seine Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit als das Arbeitsrecht. Während es im EFZG-Bereich schon genügt, dass der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglich geschuldete Arbeit nicht mehr leisten kann, kommt es im SGB III-Recht unter Umständen darauf an, ob er krankheitsbedingt außer Stande ist, eine zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit zumutbare Arbeit zu leisten (s. dazu § 121 SGB III).

Praxistipp:

Arbeitgeber haben bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall keine Möglichkeit, ihren Mitarbeitern eine "zumutbare" Arbeit anzuweisen, die sie trotz bestehender Erkrankung noch leisten können. Es gibt keine Teilarbeitsunfähigkeit. Hier zählt das Alles-oder-nichts-Prinzip. So darf der Arbeitgeber einen Fahrer mit Beinbruch nicht


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