Arbeitnehmerüberlassung - Vertrag

 Information 

1. Leiharbeitsvertrag

Die Überlassung und das Tätigwerden von Arbeitnehmern als Leiharbeitnehmer ist nach § 1 Abs. 1 Satz 3 AÜG nur zulässig, soweit zwischen den Verleiher und dem Leiharbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis besteht. Wie bei jedem Arbeitsverhältnis kommt auch das Arbeitsverhältnis zwischen Verleiher und Leiharbeitnehmer durch einen Arbeitsvertrag zustande. Der Arbeitgeber ist nach § 11 Abs. 1 AÜG verpflichtet, den wesentlichen Inhalt des Arbeitsverhältnisses in eine von ihm zu unterzeichnende Urkunde aufzunehmen. In dieser Urkunde sind folgende Angaben aufzunehmen:

  1. 1.

    Firma und Anschrift des Verleihers, die Erlaubnisbehörde sowie Ort und Datum der Erteilung der Erlaubnis,

  2. 2.

    Vor- und Familienname, Wohnort und Wohnung, Tag und Ort der Geburt des Leiharbeitnehmers,

  3. 3.

    kurze Charakterisierung oder Beschreibung der vom Leiharbeitnehmer zu leistenden Tätigkeit, dafür erforderliche Qualifikationen, ein Hinweis darauf, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt wird und eine etwaige Verpflichtung zur auswärtigen Leistung,

  4. 4.

    Beginn und Dauer des


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?