Probezeit - Urlaub

 Information 

1. Allgemeines

Der Gesetzgeber billigt allen Arbeitnehmern einen sog. Mindesturlaub zu. Die Dauer dieses gesetzlichen Mindesturlaubs beträgt 24 Werktage - abgestellt auf ein Kalenderjahr. Das heißt: mehr als die Hälfte des gesetzlichen Mindesturlaubs kann im Regelfall während einer maximal 6-monatigen Probezeit nicht erworben werden.

Praxistipp:

Es passiert oft, dass Arbeitnehmer in der Startphase ihrer Beschäftigung keinen Urlaub nehmen möchten oder auch keinen Urlaub gewährt bekommen. So sammeln sich etliche Urlaubstage an, die vorrangig in natura zu geben sind. Soll ein Probearbeitsverhältnis beendet werden, empfiehlt es sich, den angesammelten Urlaub im auslaufenden Probearbeitsverhältnis durch Freistellung zu gewähren. So erspart man sich eine teure Abgeltung des Urlaubs.

Die Probezeit ist kein Anlass, Arbeitnehmern Urlaub zu verweigern. Urlaubsansprüche entstehen mit Beginn des Arbeitsverhältnisses. Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)


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