Glaubens- und Gewissenskonflikte im Arbeitsverhältnis

 Information 

1. Allgemeines

Glaubens- und Gewissenskonflikte können sich ergeben, wenn Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen in ein Unternehmen und seine Leistungserbringung integriert werden. Durch die demografischen Veränderungen und den Fachkräftemangel werden verstärkt Arbeitskräfte aus anderen Kulturen beschäftigt; damit nimmt auch die Gefahr zu, dass es zu solchen Konflikten kommt. Häufig führen sie zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zur Kündigung. Der Beitrag informiert Sie über die Rechtslage und gibt Tipps, wie sie Konflikte vermeiden bzw. mit ihnen umgehen können. Dabei wird auch die umfangreiche und teilweise widersprüchliche Rechtsprechung einbezogen.

2. Rechte der Vertragsparteien

2.1 Grundrechte

Glaubens- und Gewissenskonflikte müssen vor dem Hintergrund der Kollision von Grundrechten betrachtet werden. Art. 4 Abs. 1 GG garantiert die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Dieses Freiheitsrecht ist nicht nur für Gesetzgeber und Rechtsprechung bindend, es ist auch bei der Anwendung und Auslegung


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