Elternzeit - Verlängerung

 Information 

1. Allgemeines

Mit seinem schriftlichen Antrag auf Freistellung muss der Arbeitnehmer festlegen, für welche Zeiten er innerhalb von zwei Jahren Elternzeit beansprucht (§ 16 Abs. 1 BEEG). Diese Festlegung ermöglicht es dem Betrieb, entsprechend zu planen und den vorübergehenden Personalausfall auszugleichen. In der Regel ist daher eine Verlängerung der Elternzeit nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.

2. Verlängerung mit Zustimmung

2.1 Grundsätzliches

Grundsätzlich ist der Arbeitnehmer an die in den gesetzlichen Grenzen festgelegte Dauer der Elternzeit (§ 15 Abs. 2 BEEG) gebunden. Beantragt er die Freistellung zunächst nicht für die maximal mögliche Dauer und ändert sich der Bedarf, trägt er dafür das Risiko. Die Elternzeit kann dementsprechend in diesen Fällen nur mit Zustimmung des Arbeitgebers verlängert werden (§ 16 Abs. 3 S. 1 BEEG). Hintergrund dafür ist auch, dass der Arbeitgeber für die Zeit der Freistellung disponiert hat.

2.2 Antrag

Eine Verlängerung der Elternzeit muss der Arbeitnehmer


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