Elternzeit - Befristete Vertretung

 Information 

1. Allgemeines

Der Ausfall einer Arbeitskraft infolge Elternzeit ist oft ohne Ersatzkraft nicht zu überbrücken. Bevor der Arbeitgeber jedoch eine Ersatzkarft einstellt, sollte er überprüfen, ob die elternzeitberechtigte Person schon erklärt hat, ob und ggfs. in welchem Umfang sie während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchte. Hat der Arbeitgeber nämlich eine Ersatzkraft zur Vertretung eingestellt, ohne die Elternzeitplanungen abzuwarten, kann er den Wunsch nach einer Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit nicht aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen, (arbG Köln, 15.03.2018 – 11 Ca 7300/17). Der Arbeitegber läuft dann Gefahr, dass er eine Stelle doppelt oder zumindest überbesetzt hat.

2. Befristeter Arbeitsvertrag

Für die Befristung des Arbeitsvertrages der Vertretungskraft für die Dauer der Elternzeit ist § 21 BEEG anzuwenden. Diese Rechtsgrundlage geht den allgemeinen Regelungen des TzBfG vor (§ 23 TzBfG). Die Vorschriften des TzBfG sind aber ergänzend anwendbar, soweit § 21 BEEG


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