Vermögensbildung - aus Arbeitslohn

 Information 

1. Allgemeines

Der Regelfall bei der Anlage vermögenswirksamer Leistungen sieht so aus, dass aus dem Vermögen des Arbeitgebers und dem Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers Geld fließt. Die Bestimmungen des Fünften Vermögensbildungsgesetzes - 5. VermBG - lassen aber auch Verträge über die "vermögenswirksame Anlage von Teilen des Arbeitslohns" zu (s. dazu Gliederungspunkt 2.). Das Gesetz sagt dazu ausdrücklich: "Auch vermögenswirksam angelegte Teile des Arbeitslohns sind vermögenswirksame Leistungen" i.S.d. 5. VermBG (so: § 11 Abs. 2 5. VermBG).

Praxistipp:

Ohne individual- oder kollektivrechtliche Anspruchsgrundlage ist kein Arbeitgeber verpflichtet, aus seinem Vermögen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn auch noch vermögenswirksame Leistungen zu zahlen. Die Möglichkeit, die § 11 5. VermBG eröffnet, ist eine kostengünstige Alternative. Sie erlaubt Arbeitnehmern, von ihrem eigenen Arbeitsentgelt (s. dazu auch das Stichwort Betriebl. Altersversorgung - Entgeltumwandlung) Vermögen zu bilden und dabei trotzdem die staatlichen Fördermöglichkeiten


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