Vermögensbildung - Allgemeines

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber zahlt seinen Arbeitnehmern nicht nur Lohn und Gehalt für geleistete Arbeit. Die Möglichkeiten, ohnehin geschuldetes Arbeitsentgelt durch zusätzliche Vergütungsbestandteile aufzubessern, sind vielfältig. Das zeigt sich insbesondere daran, dass Arbeitgeber aktiv zur Altersvorsorge und zur Vermögensbildung ihrer Mitarbeiter beitragen können. Hier eröffnet ihm das Fünfte Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG) ein breites Spektrum: angefangen von einfachen Sparverträgen über Kapitallebensversicherungsverträgen bis hin zur Beteiligung am Unternehmen des Arbeitgebers (s. dazu Gliederungspunkt 4.). Und was nicht vergessen werden sollte: Die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand wird zudem durch Fördermaßnahmen des Staates an anderen Stellen begleitet.

Praxistipp:

Soweit es die Anlage vermögenswirksamer Leistungen im Betrieb des Arbeitgebers betrifft, ist die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Vermögensbeteiligungen nach § 3 Nr. 39 EStG steuerfrei - wenn sie bestimmte Grenzwerte nicht übersteigt: zurzeit jährlich 360 EUR. Beteiligungen am Unternehmen des


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