Dienstwagen - Nutzung bei Arbeitsunterbrechungen

 Information 

1. Allgemeines

Häufig wird Arbeitnehmern ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt. Soweit sich das Nutzungsrecht auch auf private Fahrten bezieht, ist dies ein Sachbezug und zu behandeln wie Arbeitsentgelt. Für die Nutzung wird ein Geldbetrag angesetzt, von dem Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden müssen (Firmenwagen).

Nach der Rechtsprechung des BFH (siehe z.B. 06.02.2014 – VI R 39/13) ist für die steuerliche Behandlung des geldwerten Vorteils der Dienstwagennutzung entscheidend, ob die private Nutzung definitiv untersagt war. Dann ist kein Nutzungsvorteil zu versteuern. Davon zu unterscheiden sind Fälle, in denen dies nicht verboten war, der Arbeitnehmer sich aber entschieden hat, davon keinen Gebrauch zu machen. Dann ist ein geldwerter Vorteil zu versteuern. Soweit die Nichtnutzung nicht durch ein Fahrtenbuch belegt werden kann, erfolgt eine Besteuerung nach der 1-Prozent-Regelung. Auch diese Rechtsprechung spricht für eine vertragliche Regelung.

Praxistipp:

Zu den lohnsteuerrechtlichen Fragen der Überlassung von Dienstwagen


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