Auszubildende - Ausbildungszeit

 Information 

1. Allgemeines

Der Verordnungsgeber kann nach § 4 BBiGAusbildungsberufe anerkennen und Ausbildungsordnungen erlassen. Die Ausbildungsordnung hat nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 BBiG auch die Dauer der Ausbildung festzulegen. Das gesetzliche Leitbild geht dabei von mindestens zwei, höchstens drei Jahren aus. Das BBiG sieht allerdings auch Möglichkeiten vor, die Dauer der Ausbildung zu verändern.

Praxistipp:

Wenn Auszubildende ihre Ausbildungszeit verkürzen, meinen viele von ihnen, sie würden gleich im zweiten Ausbildungsjahr anfangen und demnach die Ausbildungsvergütung dieses Berufsjahres bekommen. Das ist nicht so. Betrieblich ist das Startjahr das erste Ausbildungsjahr und so steht diesen Auszubildenden mit verkürzter Ausbildungsdauer auch "nur" die Ausbildungsvergütung dieses - ersten - Ausbildungsjahres zu. Abweichende individual- und kollektivrechtliche Vereinbarungen sind möglich. Die Regelung der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung in § 17 BBiG führt zu keinem anderen Ergebnis (Anm. d. Verf.).

§ 8 Abs. 1 BBiG erlaubt sowohl


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