Stolpersteine - Minijobs

 Information 

1. Allgemeines

Als Minijobs werden Dauerarbeitsverhältnisse bezeichnet, bei denen der monatliche Bruttoverdienst die Geringfügigkeitsgrenze (seit 01.10.2022 monatlich 520 EUR) nicht übersteigt und die daher besonderen Regelungen im Sozialversicherungs- und Steuerrecht unterliegen (§§ 8 Abs. 1 Nr. 1, 8a SGB IV, § 40a Abs. 2 EStG). Der Beitrag informiert Sie insbesondere über die Besonderheiten, die für diesen Personenkreis hinsichtlich der Sozialversicherung zu beachten sind. Der Status des Mitarbeiters spielt für die Anwendung der Mini-Job-Regelungen grundsätzlich keine Rolle: Es kann sich z.B. um Hausfrauen und -männer, Schüler, Arbeitnehmende usw. handeln. Auch ein Probearbeitsverhältnis kann ein Minijob sein, wenn die Entgeltgrenze nicht überschritten wird. Die Anwendung der Regelungen für Minijobs scheidet aus, wenn kein Beschäftigungsverhältnis, sondern eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird (SG Detmold, 02.09.2015 – S 5 KR 286/12).

Keine Beschäftigung i.S.d. Regelungen für die Sozialversicherung liegt vor, wenn eine pflegebedürftige Person von ihren Familienangehörigen versorgt wird und der Pflegebedürftige zahlt dafür


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