Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl

 Normen 

§ 1 KSchG

 Information 

Auch wenn dringende betriebliche Gründe die Kündigung erforderlich machen, fehlt es gem. § 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG an der sozialen Rechtfertigung, wenn der Arbeitgeber bei der Auswahl des zu kündigenden Arbeitnehmers die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt hat (Kündigung - betriebsbedingt: Sozialauswahl).

Wie diese Kriterien im Einzelnen zu gewichten sind, ist gesetzlich nicht geregelt. Die Rechtsprechung ist uneinheitlich. Sicher ist aber, dass die Berücksichtigung des Alters im Rahmen der Sozialauswahl keine Benachteiligung wegen des Alters darstellt.

Die Rechtsprechung hat in diesem Zusammenhang auch immer wieder bestätigt, dass es zulässig, ist gem. § 1 Abs. 3 KSchG im Rahmen der Sozialauswahl Altersgruppen zu bilden. Natürlich bedarf dies der Zustimmung des Betriebsrats. Eine solche Vorgehensweise verstößt nicht gegen


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