Betriebsbedingte Kündigung - Gründe

 Normen 

§ 1 KSchG

 Information 

Ursache für eine betriebsbedingte Kündigung können außerbetriebliche Gründe wie z.B. Auftragsmangel oder innerbetriebliche Gründe wie z.B. Abbau von Arbeitsplätzen und Zusammenlegung von Abteilungen sein (Kündigung - betriebsbedingt: Einzelfälle und Kündigung - betriebsbedingt: Ursachen). Aufgrund dieser Umstände fällt der Arbeitgeber dann eine Organisationsentscheidung, die sich auf den Bestand der Arbeitsplätze auswirkt (Kündigung - betriebsbedingt: Unternehmerentscheidung).

Hinweis:

Die Umgestaltung wird als freie Unternehmerentscheidung von den Gerichten für Arbeitssachen daraufhin überprüft, ob sie willkürlich oder rechtsmissbräuchlich erfolgt ist. Eine betriebliche Umorganisation wird nicht auf ihre organisatorische oder betriebswirtschaftliche Zweckmäßigkeit überprüft. Eine betriebsbedingte Kündigung aus innerbetrieblichen Gründen ist deshalb gerechtfertigt, wenn sich der Arbeitgeber zu einer organisatorischen Maßnahme entschließt, nach deren Umsetzung im Betrieb kein Weiterbeschäftigungsbedürfnis für den betroffenen Arbeitnehmer mehr besteht. Grundsätzlich müssen lediglich nachvollziehbare Erwägungen vorliegen, welche die Umorganisation begründen können (BAG, 13.03.2008 - 2 AZR 1037/06). Vor diesem


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