Arbeitszeit - Flexi-II-Gesetz

 Information 

1. Allgemeines

Der Bundestag hat am 13.11.2008 das "Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze" - das sogenannte Flexi-II-Gesetz - verabschiedet. Die Neuregelungen betreffen überwiegend sozialrechtliche Fragen und lassen die betrieblichen Arbeitszeitmodelle unangetastet. Das Gesetz wurde zum Jahreswechsel 2008/2009 im Bundesgesetzblatt I Nr. 64 vom 29.12.2008 (BGBl. I 2008, S. 2940 ff.) verkündet und trat am 01.01.2009 in Kraft.

Maßgebender Anlass für die Reform ist der Umstand, dass die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit vor dem Hintergrund veränderter Renteneintrittsalter und arbeitsrechtlicher Möglichkeiten, eine längere Auszeit für unterschiedliche Zwecke in Anspruch zu nehmen, mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Der Einsatz flexibler Arbeits- und Lebensarbeitszeitmodelle führt dazu, dass Mitarbeiter, die in diesen Modellen eingesetzt werden, Wertguthaben - sei es in Form von Entgeltguthaben, sei es in Form von Zeitguthaben - ansparen. Deren rechtliche Behandlung


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