Transferleistungen - Transfergesellschaft

 Normen 

§ 111 BetrVG

§ 110 SGB III

§ 111 SGB III

 Information 

Bei den Transfergesellschaften, auch Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften genannt, handelt es sich um betriebsorganisatorisch eigenständige Einheiten, die üblicherweise aus beschäftigungspolitischen Gründen errichtet werden. Kommt es aus Anlass einer Betriebsänderung zum Personalabbau, wird auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber eine Transfergesellschaft gegründet. Errichtet wird diese "Auffanggesellschaft" in der Regel als GmbH.

Zweck der Errichtung einer Transfergesellschaft ist es, die von Entlassung betroffenen Beschäftigten für die Dauer des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld "aufzufangen", um mit ihnen Maßnahmen durchzuführen, die ihre Chancen auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erhöhen. Diese Maßnahmen können z.B. aus einem Bewerbungstraining bestehen.

Praxistipp:

Mittlerweile gibt es sehr viele Anbieter von derartigen Qualifizierungsmaßnahmen, sodass Betriebsrat und Arbeitgeber gemeinsam und sorgfältig die Qualität zu prüfen haben, bevor sie den Auftrag an einen externen Anbieter vergeben.

Zur


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