Aushilfen - Entgeltfortzahlung und Sozialversicherung

 Information 

1. Allgemeines

Die Beschäftigung von Aushilfen ist ein Bereich, den die Betriebsprüfer der Sozialversicherung besonders intensiv unter die Lupe nehmen. Nicht ohne Grund vermuten sie besonders dort Fehler. Der Beitrag informiert, wie Sie Fehler vermeiden und sich vor Nachforderungen schützen können. Außerdem werden die Grundlagen der Besteuerung dargestellt.

Aushilfen haben – soweit keine Ausnahme nach § 22 MiLoG vorliegt – Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn (seit 01.07.2022 10,45 EUR pro Stunde - seit 01.10.2022 12 EUR pro Stunde). Dies gilt grundsätzlich auch für Saisonarbeitnehmer. Bei ihnen darf aber Kost und Logis auf den Mindestlohn angerechnet werden, soweit dadurch nicht der Pfändungsfreibetrag unterschritten wird. 

Durch Art. 3 Nr. 3 des Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) vom 27.03.2020 (BGBl. I. Nr. 14 S. 575), wurde die Zeitgrenze für kurzfristige Beschäftigungen befristet für die Zeit vom


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?