Kündigung - betriebsbedingt: Auszubildende

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber ist als Ausbilder gehalten, einen Berufsausbildungsvertrag erfolgreich zu Ende zu führen. Die Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes (BBiG) verlangen von ihm, es nur unter ganz engen Voraussetzungen zu kündigen. Das ist nach Ablauf der Probezeit aber nur noch möglich, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt.

Nicht alles, was ein Arbeitgeber und Ausbilder für wichtig hält, ist gleich geeignet, einen wichtigen Grund zu liefern. Der wichtige Grund muss so ein Gewicht haben, dass er von heute auf morgen eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Immerhin sollen Auszubildende ja die Chance haben, ihre Ausbildung abzuschließen. "Normale" betriebliche Erfordernisse, die die betriebsbedingte Kündigung eines Arbeitnehmers rechtfertigen würden, reichen bei der betriebsbedingten Kündigung Auszubildender nicht. Hier müssen Umstände vorliegen, die die weitere Ausbildung unterm Strich


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