Mitbestimmung nach Montan-Mitbestimmungsgesetz

 Normen 

Montan-Mitbestimmungsgesetz (MontanMitbestG)

 Information 

1. Anwendungsbereich

Für Mitarbeiter in Unternehmen des Bergbaus und der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie wird die Mitbestimmung durch das Montan-Mitbestimmungsgesetz und das Montan-Mitbestimmungsergänzungsgesetz geregelt. Nach § 1 MontanMitbestG unterfallen dessen Anwendungsbereich Unternehmen des Bergbaus (inkl. weiterverarbeitenden Betriebe), Unternehmen der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie und Konzernunternehmen, wenn sie sich mit der Förderung der Grundstoffe befassen oder überwiegend Eisen und Stahl erzeugen. Bestimmte Industriezweige (Walzwerke etc.) werden den Eisen und Stahl erzeugenden Unternehmen gleichgestellt.

Das Montanmitbestimmungsgesetz ist nur anwendbar für Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung, die mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen (§ 1 Abs. 2 MontanMitbestG).

Hinweis:

In Aktiengesellschaften und GmbHs, die selbst nicht unter den Anwendungsbereich des Montanmitbestimmungsgesetzes fallen, die aber ein oder mehrere Unternehmen beherrschen, in denen das Montan-Mitbestimmungsgesetz gilt, regelt das Montan-Mitbestimmungsergänzungsgesetz die Sicherung der Arbeitnehmerinteressen im Aufsichtsrat.

Gehört das betreffende Unternehmen


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