Beurteilungssysteme - Sonderfall Auszubildende

 Normen 

§ 14 BBiG

§ 16 BBiG

§ 98 BetrVG

 Information 

1. Gesetzliche Regelungen

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist - neben dem individuellen Ausbildungsvertrag - für Auszubildende die wichtigste Rechtsgrundlage.

Im § 14 BBiG ist u.a. geregelt: "Der Ausbildende hat dafür zu sorgen, dass dem Auszubildenden die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich sind, und die Berufsausbildung in einer durch ihren Zweck gebotenen Form planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann."

Zusätzlich regelt der § 16 BBiG den Zeugnis- bzw. Beurteilungsanspruch des Auszubildenden. In Absatz 2 heißt es: "Das Zeugnis muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse des Auszubildenden. Auf Verlangen des Auszubildenden sind auch Angaben über Führung, Leistung und besondere fachliche Fähigkeiten aufzunehmen."

2. Voraussetzungen für eine Beurteilung

Voraussetzung für eine nachprüfbare und objektive


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