Kur/Reha - Zuzahlungen

 Information 

1. Allgemeines

Behandlungsziel und Krankheitsursache entscheiden, welcher Träger die Kosten übernimmt, z.B. gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Berufsgenossenschaft und gesetzliche Unfallversicherung oder Kriegsopferversorgung. An diese sind die Anträge für eine Reha-Maßnahme zu stellen; sie entscheiden nach den für sie geltenden Vorschriften über die Höhe der Zuzahlungen.

An diesen Kosten muss sich ein Versicherter in der Regel beteiligen, aber nur, wenn er eine stationäre Leistung in Anspruch nimmt. Die Zuzahlung beträgt höchstens 10 Euro pro Tag für längstens 42 Tage.

Bei einer sogenannten stationären Anschlussrehabilitation, die direkt auf eine Krankenhausbehandlung folgt, fallen Zuzahlungen nur für die ersten 14 Tage an. Die Zuzahlung ist bei Anschlussrehabilitationen auf 28 Tage je Kalenderjahr begrenzt. Hierbei werden bereits geleistete Krankenhauszuzahlungen angerechnet.

Beispiel:

18 Tage Krankenhausaufenthalt + 22 Tage Anschlussrehabilitation = 40 Tage
Zuzahlung: nur 28


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