Kur/Reha - Soziale Absicherung

 Information 

1. Vorbemerkung

Während der Zeit in der der Versicherte medizinische Rehabilitationsleistungen erhält, soll auch seine soziale Absicherung gewährleistet sein.

Dies geschieht durch

  • Entgeltfortzahlung und

  • Zahlung von Übergangsgeld.

Das Krankengeld ist keine Rehabilitationsleistung im Sinne des Sozialgesetzbuches. Leistungsträger ist die Krankenkasse. Das Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit hat Lohnersatzfunktion und beträgt in der Regel 70 % des regelmäßig erzielten Bruttoarbeitsentgelts. Ein Anspruch auf Krankengeld für die Dauer von längstens 78 Wochen besteht, wenn zuvor bei einer Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für die Dauer von längstens 6 Wochen gegenüber dem Arbeitgeber nicht mehr besteht. Krankengeld kann auch im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung, z.B. nach einer Rehabilitation gewährt werden.

2. Entgeltfortzahlung und Übergangsgeld

Während der Zeit der medizinischen Rehabilitationsleistung hat der Versicherte grundsätzlich einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (Kur/Reha - Entgeltfortzahlung: Anspruchsvoraussetzungen), der regelmäßig 6 Wochen lang


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