Kur/Reha - Arten von Reha-Maßnahmen

 Information 

1. Begriffliche Unterschiede

Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung zur medizinischen Rehabilitation werden gewährt, wenn die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist; gemäß dem Grundsatz: Rehabilitation vor Rente. Die Voraussetzungen für Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung für medizinische Rehabilitationsmaßnahmen sind in § 15 SGB VI i.V.m. §§ 26 bis 31 SGB IX geregelt.

Dagegen ist die gesetzliche Krankenversicherung zuständig, wenn einer drohenden Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vorgebeugt werden soll oder nach ihrem Eintritt eine Besserung erzielt oder eine Verschlimmerung verhütet werden soll; gemäß dem Grundsatz Rehabilitation vor Pflege. Die Voraussetzungen für Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für medizinischen Vorsorgemaßnamen sind in § 23 SGB V, die für medizinische Rehabilitationsmaßnahmen in § 40 SGB V geregelt.

Der Begriff "medizinisch" bezieht sich auf Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen, nicht aber auf die berufliche oder soziale Rehabilitation (BT-Drs. 12/5263, S. 15).

Eine von einer privaten Versicherung durchgeführte Maßnahme


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