Mitwirkungsrechte der Arbeitnehmer - Erörterungsrecht

 Normen 

§ 81 BetrVG

§ 82 BetrVG

 Information 

1. Veränderungsmaßnahmen und ihre Auswirkungen

Die Unterrichtungs- und Erörterungspflicht nach § 81 Abs. 4 BetrVG betrifft anstehende Maßnahmen aufgrund der Planung von technischen Anlagen, Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufen.

Sobald sich konkret Veränderungen abzeichnen, ist der Arbeitnehmer über die Planung und die für ihn relevanten Auswirkungen umfassend zu unterrichten. Stellt sich außerdem heraus, dass infolge der anstehenden Veränderungen ein Qualifizierungsbedarf entsteht, hat der Arbeitgeber entsprechende Maßnahmen mit dem Arbeitnehmer zu erörtern.

Hinweis:

Besondere Unterrichtungs- und Eröterungspflichten sind im Teilzeit- und Befristungsgesetz enthalten (§§ 7 bis 9 TzBfG).

Im Rahmen der Erörterung der Qualifizierungsmaßnahmen kann der Betroffene ein Betriebsratsmitglied seines Vertrauens hinzuziehen. Dieses hat nicht nur das Recht, an der Besprechung teilzunehmen, sondern kann sich auch aktiv einbringen, indem es z.B. Fragen stellt und Probleme diskutiert.

Hinweis:

Insoweit


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