Kündigung - betriebsbedingt: Kündigungsschutz

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber muss die Möglichkeit haben, sich bei Fortfall eines Beschäftigungsbedürfnisses von einem Mitarbeiter zu trennen. Die Gründe für den Wegfall des Arbeitsplatzes können dabei recht unterschiedlich sein (s. dazu das Stichwort Kündigung - betriebsbedingt: Ursachen). Das Kündigungsschutzgesetz - KSchG - erlaubt betriebsbedingte Kündigungen in § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchGnur wegen dringender betrieblicher Erfordernisse (s. dazu das Stichwort Kündigung - betriebsbedingt: Dringlichkeit).

Nicht dringende betriebliche Erfordernisse reichen daher nicht aus, die betriebsbedingte Kündigung eines Arbeitnehmers zu rechtfertigen. Es sei denn, der Arbeitnehmer ist ohne Unterbrechung noch nicht länger als sechs Monate im Betrieb seines Arbeitgebers tätig (§ 1 Abs. 1 KSchG) oder er arbeitet in einem Kleinbetrieb (§ 23 Abs. 1 KSchG), auf den das KSchG nicht anzuwenden ist.

2.


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